Ironic eben

Yeah!…mehr ist nicht zu sagen. Keine Ahnung ob ich bestanden habe oder nicht…aber es ist vorbei. aus. ende. finito.
so gegen 12 Uhr in der Schule brachen sich meine ersten Kontrollblicke nach der Uhr ihre Bahnen, nicht das ich zu spät zu meinem eigenen Konzert kommen…sind ja nur noch 8 Stunden! Um zwei im städtischen Schuladen sah die Sachlage schon prikärer aus. Nur ganz leicht hysterisch klärte ich den Freund in unglaublich netten Whats App darüber auf, dass es nun einmal einfach keine schwarzen Konzertschuhe für mich gibt. Pff, was sollte ich auch machen? Die wunderbar bequemen aber leider blauen Schuhe mitnehmen? Die schwarzen Konzertschuhe in 5 Nummern zu klein? also echt,…es gab nun mal einfach keine! Als ich meine neunen schwarzen (!) Konzertschuhe (!) in meiner Grösse (!) dann vorm dritten Schuhladen gleich an zog, um sie einzulaufen traute ich mich schon nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Meine Güte, Frau muss sich ja auch noch richten und Zeit einplanen damit der Lockenstab losglühen kann…uff.
17 Uhr stand ich geschniegelt und gebügelt vor meiner Wohnungstür und wartete darauf, dass es 6 nach wird damit ich aus der Tür stürzen kann und niemand denk ich würde schon ewig auf den Bus warten. (Aus lauter selbsterhaltung habe ich übrigens seid  sonntag morgen zwei Bücher komplett durchgelesen, einfach damit ich nicht immer am Musik summen bin…manche Zug-mit-mir-mit-fahrer finden das anscheinend komisch.)
Probe lief, wie Proben ne Stunde vor der Premiere halt laufen. Der Dirigent vegass zwei Einsätz, spontan wurde die Liedreihenfolge umgestellt und ein Prüfungslied zur Zugabe erkohren. Nichts ungewöhnliches also. Mittlerweile scherzten meine Füsse in den ungewohnten und nicht eingelaufenen Schuhen, aber für so was war keine Zeit. Es galt den E-Bass ein zu stelle und sich mit den anderen zu versichern, dass jeder mindestens so nervös war wie ich. Um so öfter die anderen mir das bestätigten, um so ruhiger wurde ich. Wahrscheinlich hat da auch der liebe Freund zu beigetragen, der mich total unerschütterlich eins ums andere mal wieder auf den Boden zurückholten, wenn ich zu hibbelig wurde.
Vor dem Auftritt einigten wir uns noch schnell die wilde Meute mit einem Witz (den wir nicht kannten) bei Laune zu halten bis wir uns wieder gesammelt hätte. Gott sei dank kam es nciht so weit, wir nervös wie wir waren und einen Witz erzählen. das wäre ein disaster geworden. Aber so waren keine Ablenkungsmanöver notwendig, der Sopran musste kein Hula tanzen damit wir uns fangen und  alles lief wie geplant.
Ja na gut vllt war es nicht geplant, dass meine Schlagzeugerin bei der Bridge spontan in Urlaub ging und vllt hätten auch meine Background-Sänger die zweite Strophe noch mit singen sollen, eventuell wäre es auch gut gewesen wenn ich am Ende die richtigen drei Töne gespielt hätte anstatt neue auszusuchen…aber so is das nun mal. Ironic eben.

Morgen noch mal der Spass nur ohne Bewertung. Ich geh mir jetzt eine Massage abholen. Das haben wir uns doch wohl verdient. Sek 1 SR 09: Hipp Hipp Hurra!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s