Post-Pfingstartikel

Manche tage sind einfach nur öde.
Ich meine damit Tage in denen man vorbildlich und fleissig 8.00 aufsteht und sich ohne wenn und aber an seine Aufgaben setzt. So wie meine letzten 3 Tage, hätte ich nicht riesengrosse Fenster und einen Balkon wüsste ich noch nicht mal was draussen für ein Wetter ist. Dafür ist morgen straff durch geplant…Uni, Gruppenarbeit, LN abgeben, Bibliothek, HNO, zum Freund und abends dann wieder lernen. Gerade habe ich die Papierstapel aufgeräumt von denen ich schon mal erzählt hatte. Jetzt liegen also keine Semesterunterlagen mehr rum, dafür aber Stapel von Skripten, Mitschriften und Zusammenfassungen. Also irgendwie auch nicht besser.
An solchen tagen fiebere ich immer darauf, dass der Freund von Arbeit kommt. Er ist der Aussenkontakt und hält die Verbindung mit der Welt aufrecht. Zusammen Kochen und blödeln ist da ein Meilenstein im Tag 🙂
Grossartig passiert ist ja dementsprechend nichts…Samstag haben wir uns mit dem Vorhaben eine kurze Hose und Sommerschuhe für mich zu finden in das Einkaufscenter gestürzt. Anscheinend dachten alle Leute, dass über Pfingsten eine akute Hungersnot ausbricht. Es waren so viele einkaufen, dass man nicht an einem Regal stehen bleiben konnte, die Massen haben dich einfach immer weiter geschoben. Wegen vergessenen Lebensmitteln oder anderem Kleinkram umzudrehen war unmöglich musste man sich wirklich genau überlegen. Das Ende vom Lied war der Freund mit ner neuen kurzen Hose und neuem Shirt und ich ohne irgendwas, dafür mit neu erwachter Platzangst.

Nebenbei debattieren wir in regelmässigen Abständen über Schalenkoffer vs. Reisetasche. Momentan werden zwei von den Schalendingern „verbilligt“ verkauft und der Freund ist Feuer und Flamme…sehr zu meinem Unverständnis. Ich gebs zu, ich steh auf meine Reisetasche. Gut sie ist nicht gerade grooooos (für das Gepäck einer Frau) und sie ist auch schon recht betagt (tatsächlich 16 Jahre), aber trotzdem ich würde sie für keinen Koffer eintauschen wollen o.Ô Man kann mit ihr rennen falls die Verbindung knapp ist, sie rattert nicht, man kann sie in die unmöglichsten Formen quetschen, sie glitzert nicht silbern, bis zu einem gewissen Grad kann man sie ausbeulen und überstrapazieren,  sie hat kaum Eigengewicht und lässt sich im leeren Zustand platzsparend verstauen. So viel zum Loblied auf meine arme alte Reisetasche, das musste mal gesagt werden.

Auf in eine fröhliche Prüfungsvorbereitung und allen 6. Semestern viel Glück.

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Eine Antwort zu “Post-Pfingstartikel

  1. Reisetaschen sind okay.
    Vorallem eine die dich schon durch so viele Orte gebracht hat.
    Ich kenne dieses Ungetüm von Reisetasche. Diese kann bis zu 150 kg schwer werden und hat zwar an Schönheit nichts verloren (sie sah schon immer sehr mitgenommen aus) doch sie ist wie ein Partner, denn schmeißt man auch nicht für einen schönen neuen Glitzer-Koffer weg, da hängen Erinnerungen dran (sogar welche von mir).
    Und nun geh mal für 5 Minuten in die Sonne.
    P.S.:Eine kurze Hose kaufen wir hier in Leipzig, im Mekka der kurzen Hosen.

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