Lehramtstudent im Sommer

Da geht sie hin. Die wundervolle Frl. Krise, die mich jeden Tag mit pädagogischen Abenteuern und Erlebnissen über die Runde gebracht hat hört nächstes Jahr mit dem Unterrichten auf. Rente. Das is so ne Sache. In der Schweiz liegt für Frauen das Rentenalter bei 64 für Männer bei 66 Jahren. Klar ist das noch unglaublich weit hin und Frau hat ja noch nicht mal angefangen zu arbeiten, aber irgendwie sind es ja doch nur noch knapp 40 jahre. Vierzig so als Zahl ist gerade echt schon alt. Wenn ich aber an Leute denke, die jetzt schon vierzig sind muss ich mein urteil wohl anpassen. hmm. Jedes Jahr das selbe Theater. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, wo 30 bei mir das Ende der Lebenszeit bedeutet hat und dannach nur noch Haftcrem und Gehhilfen kamen. Schon jetzt geht das nicht mehr, schliesslich bin ich ja schon Mittzwanziger und sollte mich mit den grossen dreissig anfreunden.
Die liebe Frl. Krise beneide ich ja, da ich doch so oft höre, dass Lehrer sich nach 5 Jahren weiter bilden, auf andere Stufen oder in andere Bereiche. Die werden dann plötzlich Uni Dozenten oder Gymnasiallehrer, gehen in die Forschung oder machen einen Blumenladen auf, weil sie mit den Pubertären doch nicht klar kommen oder nach ein paar Jahren einfach genug von deren Problemchen und Launen haben. Mal schauen wie lange ich das mit mache 🙂

Heute war wohl der erste warme Sommertag seid laaaangem. Ich verbrachte ihn mit selbstgemachtem Eistee auf dem Balkon und habe mein Buch und das Wetter genossen. Wie auf Stichwort meldete sich das schlechte Gewissen in Form meiner Masterarbeit-Partnerin und fragte nach einem Termin, um das haufenweise angesammelte Wissen auszutauschen.
Die Masterarbeit. Das olle Thema. Ich muss eine Arbeitsplanung machen. So in der Luft hängend, wenn ich weiss, dass ich noch bis September 2013 zeit habe ist nicht gut für mich. Eine Gliederung muss her in die man schon eintragen kann, wie genau die Arbeit eigentlich aussehen soll, sonst helfen alle Notizen nicht weiter. Ausserdem wird die Arbeit verteilt und zwar so, dass wir die Bücher untereinander auch tauschen können und uns langsam mal auf ein gängiges Format einigen in dem wir unser imenses Wissen festhalten. Am Freitag beschäftige ich mich in aller Form damit.

Morgen gehts mal über die Grenze, um all die Dinge zu geniessen, die es in der Schweiz nicht oder nur zu unverschämten Preisen gibt. Damit das nicht so langweilig wird habe ich eine liebe liebe Franzi dazu abkommandiert mit mir die lange Reise anzutreten. Heisst also Eis essen, Dekosachen bummeln, Klamotten sichten, Bücher shoppen und anderen Sachen fröhnen. Der Krönende Abschluss ist dann ein Abendessen vom Freund und ein neuer Open Air Kino Versuch.

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