Achtung, Mädchenartikel.

Sommer, Röcke, Kleider, nackte Beine und das ewige Haarproblem.
Rasieren kennt jeder. Waxing hab ich probiert. Sugaring hab ich probiert. In den Genuss meiner halbgewalkten Wahrheiten kommt jetzt der Rest.

Über beide Sorten habe ich mich vorher informiert und aus einem ich-kann-mich-nicht-entscheiden-Problem raus einfach mit Waxen angefangen. Bei Wax and the City  kann man einfach so hingehen. Sie haben einen to-go Service bei dem man sich nicht anmelden muss. Die Mädels waren nett und ich kam recht fix dran. In einem riesigen Raum sind mit Sichtwänden und Vorhängen Séparées aufgebaut von denen man Gespräche, tiefes Einatmen und beruhigendes Zureden hört. Das Wax an sich ist nicht unbeding unangenehm, aber es ist warm. Soll heissen, beim ersten mal aufstreichen merkt man das 40 Grad warme Wax sehr deutlich und denkt „Na gut, ein paar mal dann geht das schon“, der Knackpunkt ist allerdings, dass jede Hautzone mindestens zwei mal gewaxt werden. Nach dem ersten aufstreichen, einatmen, ziepen ist die Haut recht empfindlich und beim zweiten Wax merkt man die Temperatur um so mehr. Auf den Beinen mag das gerade so noch gehen, bei allem Anderen…ist es grenzwertig.
Das Ergebnis war sauber, allerdings nicht so glatt, wie man es vom guten alten Rasierer gewohnt ist. Da es mir ja um dauerhafte Ergebnisse ging beobachtete ich das ganze eine Zeit lang. Klar muss dabei sein, dass nur schon gewachsene Haare auch rausgewaxt werden. Nachwachsende Haare sind dafür deutlich feiner und heller.

Zum Sugaring kam ich eher aus Zufall, da ich das lokale waxingstudio nicht so ansprechend fand. Also entschied ich mich für einen Besuch bei Bodystyle und Liza. hier war alles anders als ich es mir gewohnt war. Sie macht klar, dass sie schnell ausgebucht ist , allerdings bekam ich noch einen Abend vorher einen Termin genannt, als ich Dringlichkeit klar machte. Frau kann ja nicht ewig auf so was warten auch wenn man für beide Sorten 5mm vorweisen muss -.- Angekommen war es eine richtige Praxis, in der ich alleine war und von Liza persönlich mit allen nötigen und einigen zusätzlichen Infos zum Thema Haare eingedeckt wurde. Sugaring ist in so fern lustig, dass mit einem kleinen, klebrigen, handwarmen Zuckerball immer wieder drauf geklebt und abgezupft wird. Die fliessenden Bewegungen drängte das gewohnte Ziepen völlig in den Hintergrund. Nur bei den Beinen kommt hier auch ein Stoffstreifen zum Einsatz, da die Temperatur aber fehlt ist es viel angenehmer. In kürzester Zeit war alles weg. Auch hier war es nicht so sauber glatt, wie beim rasieren aber sehr effektiv und langandauernd.
Man kann wohl lesen, dass ich neuer Anhänger des Sugaring bin, da es für mich nur Vorteile gibt (auch preislich). Auch den Freund konnte ich überzeugen und werde vorerst nicht zum Rasierer zurückgreifen. Wir werden sehen.

Nachtruhe für heute. Es ist wieder so warm, dass ich Tagsüber alle Vorhänge zuziehen musste. Aber es ist trotzdem stickig und so schwül klebrig, dass man am liebsten den Ventilator aufs Kissen stellen würde. Am Abend haben wir auf dem schattigen Balkon rumgelegen und es uns gut gehen lassen. Morgen gibt es dafür wieder Frühsport!

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