tres giornatta

Heute gibt es zwei Einträge und mit dem Urlaub fange ich am besten an, damit ich es nicht vergesse, wenn ich über Geschenke erzähle.

Am Dienstag erkennen wir beim späten Frühstück verblüfft, dass unser Internet wieder funktioniert. Da das ja vorher nicht der Fall war sind die Täubchen in eine Internetzone geflüchtet, um sich mit unverschämten Schweden und viel zu kleinen Bänken abzuplagen. Am Mittag wollten wir Liam Neeson in seinem Gelatiladen besuchen, wurden aber leider von den Mittagspausenzeiten daran gehindert. Verärgert über diese Touristenunfreundliche italienische Unsitte schnappten wir uns auf der Suche nach unserem Auto dafür alle eine doppelte Portion und schwelgten in allen Genüssen.

Die Tagesplanung hatte heute einen Tag am Strand parat. Viareggio war der nächstgelegene Punkt, auch wenn wir mit Privatstränden und vielen Urlaubern rechnen mussten. Aber die geheimen, versteckten und einsamen Strände waren alle enorm weit weg und wahrscheinlich auch nicht mehr so geheim, da wir sie ja auch übers Internet gefunden hatten. Kaum angekommen liefen wir promt in die falsche Richtung und kämpften dann beim spazieren in Sand und Meer gegen Kommunikationsmissverständnisse und Sonnenbrandängste. Nach einiger Zeit entschieden wir uns dafür bei den privaten Stränden einen Schirm zu mieten, da die öffentlichen Strände so gross wie ein Handtuch waren und keinerlei Schattenmöglichkeiten hatten. Gemeinsam mit zwei anderen Schirmbesitzern rutschten wir allo alle viertel Stunde ein Stück am Schirm entlang, um die optimale Schattenmenge für zwei Liegen zu finden. Die Täubchen hatten sich gegen den Schirm und für die Hoffnung auf Schatten entschieden, so dass sie weiter spazierten und einen besseren Platz suchten. Von Schatten unterm Pier, eingegrabenen Männern und Gepäckproblemen erzählt ja dann vielleicht die Lisa.
Kaum etwas fällt im Urlaub so leicht, wie einfach die Zeit zu vergessen und so verlängerten wir nach einigem Murren unsere Autoparkzeit, um die Abendsonne auch zu viert nutzen zu können. Das Meer war schön und wir haben den ganzen Tag selten so viel gelacht wie beim Planschen im Wasser. Auch wenn der Freund behauptet Quallen gesehen zu haben und mit mir nur hüftweit ins Meer plantschte, damit uns der virtuell gedachte Hai nicht frisst. Es war wirklich überraschend schön, wie weit man in das Meer rein laufen konnte, weit hinter uns sah ich noch Grosseltern mit kleinen Kindern im Wasser stehen. Halb Acht wurde uns der ganze Sand dann doch zu viel und wir machten uns auf den Heimweg um echt italienisch-deutsch-liechtensteinischen Salat in unserem Garten zu geniessen.

Für morgen war Florenz geplant und so waren noch einige Runden Absinth und Gespräche nötig, eh alle Fragen geklärt waren.

Wer eine gekürzte und spritzig, lustige Version des Urlaubs lieber liesst als meine täglichen Ausführungen ist da auf der Seite vom Freund gut aufgehoben. ^^

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