Noch 12 Wochen

„Was wünschst du dir oder vielleicht etwas für euch beide,
einen Piepmatz vielleicht :-D“

Eine Email schreckte mich heute aus meiner meditativen Ecke. Was schenk ich nur zu Weihnachten? Diese Frage (und das auch noch im Oktober) brachte mich etwas aus der Bahn und warf gleich noch ein paar weitere mit auf. Was wünsche ich mir eigentlich? Was wünschen sich die Anderen? Wie lang ist es überhaupt noch bis Weihnachten? Mache ich wieder einen Adventskalender? Natürlich tu ich das. Was steck ich da rein? Wo krieg ich das her? War nicht gerade erst Geburtstag? Ich hab mir doch erst Sachen gewünscht. Was schenke ich zwei Teenagern, die ich vier Wochen im Jahr sehe? Was schenke ich nur dem Freund, den ich täglich sehe?

Weihnachten wirft immer einen langen Schatten auf die Zeit davor. Ideen sammeln, Heimlichkeiten, Termine machen, Vorlieben auskundschaften, basteln, bauen, werkeln, Kekse backen, Events besuchen, und und und…Ausserdem muss man sich immer fragen, was es eigentlich wünschenswertes für einen selbst gäbe. Klar wüsste ich da schon so einige Sachen die mich rein um des blossen „haben wollen“ interessieren, aber vielleicht  gibt es ja tatsächlich Dinge, die ich wirklich brauche und mir lieber schenken lasse? Verflixt ist das schwierig…und das jedes Jahr! Immer wenn ich mir gerade über Geburtstagsgeschenke und Co klar geworden bin kommt auf einmal die Weihnachtsfrage auf. Bei jedem vewertbaren Gedanken nehme ich mir vor ab jetzt eine Liste zu schreiben, wo ich alle Dinge drauf schreibe, die  der- oder diejenige mal erwähnt hat. Dann hab ich ne Auswahl, wenn ich mal wieder zu spät (oder zu kompliziert) dran bin. Aber Pustekuchen, wer weiss wo hier schon überall solche kleine Notizlisten liegen, ICH finde sie jedenfalls nicht wieder. Und immer in ihrem Schatten steht der kleine Bruder Sylvester. Schlimm schon jetzt zu überlegen wer wo wann was mit wem essen wird…oder auch nicht.

Nebenbei suchen der Freund und ich nach einem familienfreundlichen Computer für die Mama und den restlichen Chaoshaufen bei mir daheim. Deren Computer ist mittlerweile so alt, dass die Hotline-Service-Leute hilflos in der Leitung hingen und keine Ratschläge zur Rettung des Oldtimers mehr anbieten konnten. (Ich denke ja sie haben den hörer zugehalten und haltlos lachen müssen…) Ausserdem beherbergt unsere Platte anscheinend eine Reihe von fiesen kleinen Dingen, die den Computer unglaublich mumienhaft langsam machen, so dass es höchste Zeit wird sich nach einer jüngeren Alternative umzusehen. Aber auch diese Hürde werden wir meistern. Bin ich froh über meinen Laptop.

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