Is mag niiiis!

Nicht nur Männer werden ningelig sobald sie auch nur ein mal niesen müssen. Sobald ich heute früh aufwachte und mich fühlte als hätte ich ne Schachtel Reiszwecken verschluckt, war mir klar was das für ein Tag wird. Während der Freund noch tapfer ausharrte und Kaffee kochte stellten ich mich dem Problem und entschied mich für Tee. Soll ja eigentlich immer gut sein, probieren wir das also auch für to-go. So sinnierend  meldete sich auch noch der Freund zu Wort, er habe Angst ich könnte ihn fressen, weil ich so böse gucke. Hm, sorry…war mir gar nicht bewusst, aber es is so schwer seinen eigenen Hals böse anzugucken. Obwohl ich das alles wusste, hörte ich mich innerlich wie ein kleines Kind ningeln: Is mag nis!

Draussen war dunkel, neblig, kalt und einfach zu viel draussen. Das der Freund dann auch noch auf Arbeit fuhr und mich alleine in die Uni schickte war dann unerhört, tzzz einfach arbeiten zu fahren. Mag niiis! Kaum in der Uni konnte mich auch die Vorlesung nicht packen, so dass ich mich wohl oder über mit Hausarbeiten und Leistungsnachweisen beschäftigte. Die Ruhe tat mir gut und ich steckte den plötzlichen Verlust des warmen Tees gut weg, schliesslich gluckerte der schon literweise in meinem Bauch. Manko waren aber die Halsbonbons, welche ich mir früh am Morgen noch gegönnt habe, klar waren sie gut, aber ich habe so das Gefühl, dass nach zwei von den Dingern jedem schlecht wird…nichts für das allgemeine Wohlbefinden. Pfff. In der anschliessenden Stunde war keine Zeit zum ningeln, Thesen mussten diskutiert werden, womit schon wieder eine Semesteraufgabe erledigt ist.Leicht gehandicapt und mit festgewickeltem Schal gönnte ich mir in der Mittagspause noch ein wenig Klatsch und Tratsch zur Abwechslung, eh ich mich entschied, dass der Tag eigentlich gelaufen ist und  die letzen beiden Lektionen sein liess. Im Zug konnte ich dann schon Erschöpfung und neue Auwehs genauer definieren, so dass mich der Freund sofort digital ins Bett steckte. So kam es, dass ich an einem Freitag schon 14 Uhr auf meinem Lieblingsplatz dem Sofa lag und schlichtweg einschlief. Einfach so, ganz ohne Probleme und Gedanken die durch meinen Kopf turnten. Mein Körper hatte auf Is-mag-niiiiis geschaltet und sich einfach genommen was wichtig war. Erst kurz nach fünf wachte ich mit einem Blick auf das graue Regenwetter wieder auf und wäre am liebsten wieder in meinen Traum zurück geflüchtet, aber alles einkuscheln half nicht…warmer Tee musste her.

Nachdem ich also mittlerweile zwischen Wasserkocher und Sofa hin und her gependelt bin, verordnete ich mir selbst Lemocin, die einzige Medizin, die ich auch wirklich gerne nehme. Geholfen hat sie bis jetzt nichts, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Jetzt reizt mich das erste mal der Gedanke an was zu Essen und wenn keine Nudelsuppe im Haus ist wirds wohl katastrophal. Sch*** auf Low Carb: is will das jetzt!

Klar, das der Freund gerade an dem Tag die Biege macht, wo ich am liebsten nur delegierend arbeiten würde, um mit warmen Tee und streicheleinheiten verwöhnt zu werden. zu seiner Verteidigung ist zu sagen, dass der Termin schon länger stand als mein krank sein. Aber: Is mag niiiis!

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