Männer rascheln

Nach ausgiebigen Feldstudien am lebenden Objekt konnte ich mich ein Statement nicht länger verkneifen. Männer rascheln, solche ollen Zappelnder. Ausschlaggebende Situation war gestern im Kino, als einzige Frau zwischen einem Haufen Testosteronmännern gab es eine ganze Bandbreite an Verhaltensmustern zu sehen.

Ungefähr nach der Hälfte des Filmes fing es an etwas unruhiger zu werden. Nicht das es laut wäre oder jemand rumläuft aber dieses zappelige Füsse neu sortieren, Kragen richten, mal hier oder dort kratzen, mit dem Bein wackeln oder gar Knöchel knacken …als wäre man in der Schule wo alle auf die grosse Pause warten!

Dann kam die emotionale Szene. Sie wissen schon: Jemand stirbt, der Protagonist kann trotz grosser Liebe nicht helfen und löst zu schöner Musik sich in Trauer und Selbstvorwürfen auf. Ergreifend. Und genau der Augenblick in dem das Kino plötzlich gefühlt doppelt so viel Publikum hat wie vorher. Anfangs erreicht das unangenehme rum rutschen einen neuen Höhepunkt und schliesslich entläd sich das Ganze bei vereinzelten sehr erwachsenen Zuschauern in Gelächter und spöttischen Kommentaren in Richtung der auch schon zappelnden Kollegen.

Gnarf.
Kann sich noch jemand darauf erinnern wie es früher war, wenn man mit den Eltern TV schaute und dann Liebesszenen oder wilde Knutschereien kamen? Das verschämte weggucken und wie der eigene Vater schon unruhig wurde? Eilmeldung: Das wächst sich nicht raus!!

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