Fiasko

Shirataki, die schlimmste Lüge, seid jemand mal gesagt hat: „Kosten muss man alles!“

Seit einiger Zeit schlich ich um sogenannte Shirataki-Nudeln herum. Momentan sind wir wieder ganz auf Low Carb und die super Wundernudeln sind mir empfohlen wurden. Quasi keine Kohlenhydrate und dann auch noch ohne Kalorien, was kann einem besseres passieren. Aus irgendwelchen merkwürdigen Gründen ist diese Nudel aber noch nicht bis zu uns in den offenen Normalo-Handel gekommen. Auf vielen Seiten fanden sich leckere Rezepte, alles sah fein aus, fast wie vom Asiaten des Vertrauens. Wenn die Leute das können und denen das schmeckt, dann machen wir das auch. In einem bestimmten Laden bei uns im Ort wurde ich fündig. Etwas teuer für meinen Geschmack, aber es soll sich ja lohnen. Ich träume schon von Nudelgelagen mit Carbonara, Bolognese, Napoli und viel Käse. Woohoo. Die nudeln kommen in einer wabbeligen Tüte, sie sind schon gekocht und liegen im Wasser. Meine einschlägige Quelle meint, dass man sie kalt oder warm essen kann. Klingt gut, der Nudelsalat beim nächsten Grillfest rückt schon näher. Bei mir soll es eine Shirataki Eierpfanne werden, also mit Gemüse und Rührei drin.

Wenn man die Nudeltüte aufmacht fängt es an bestialisch zu stinken, die Hände, die Arbeitsfläche, die Nudeln, einfach Alles. Die Packung meint, der leicht fischige Geruch verschwindet beim abspülen. Nach 4x abspülen, schwenken, wässern gab ich auf und hoffte das der Geruch in der Pfanne verbraten wird. Schon im Voraus – tat er nicht!
Die Nudeln sind eine einzige glibberige Sache, schmecken nach gar nichts und fühlen sich im Mund an, wie alte Tintenfischarme. Gummi, Schleim, Gestank und dann nicht mal Geschmack. Nein danke. Da verzichte ich lieber auf meinen Nudelplausch und warte auf ein Wochenende, da gönnen wir uns nämlich einen Schlemmertag! Da gehe ich noch eher zu den Karotten-Nudeln oder den extra LowCarb Nudeln, die schmecken zwar auch alle nach Nichts aber dafür hat man nicht das Gefühl nach matschigem Tier im Mund.

Die sauteuren (6 Geld für 100 g!!) Nudeln sind in der Tonne, mit ihnen 6 Eier, eine Paprika, Zwiebeln und Lauch. Einkaufen war heute sinnlos. Die stinkige Mülltonne steht nun draussen. Mein Fazit ist ein gut gemeinter Rat, wie er auch schon von meiner Oma hätte kommen könnte: Finger weg von dem Teufelszeug!

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