Alles Henna, oder was?

Am Donnerstag liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren und am Freitag habe ich es dann gewagt. Henna war das grosse Tagesthema. Ich schreibe demnach gerade mit frisch gefärbten Hennahaaren. Muhaha.
Im Grossen und Ganzen scheint es meinen Haaren gut zu gehen, man sieht den Ansatz noch etwas durch, da er logischerweise noch dunkler ist als dort, wo noch helle Restfarbe in den Haaren war. Aber es sieht recht natürlich aus.
Um es gleich vorweg zunehmen: Nein, es ist nicht meine angestrebte Wunschfarbe. Mir fehlt das Rot, was ich mir aus dem „Naturrot“ gewünscht habe, aber vielleicht war mein Mischverhältnis mit dem Mahagoni auch nicht so optimal. Das schaue ich später mal an.

Tatsächlich habe ich diesem „übernacht“ nicht ganz getraut und habe es auf einen faulen daheim Abend geschoben, in dem ich eigentlich viel Schulzeug hätte machen sollen. Pampe drauf, beigelegte Haarkappe drüber etwas Frischhalte Folie über die anstrengenden Stellen (Nacken, Ohren) die immer rausschauen, meine eigene Duschkappe (nur zum färben!!) und ein Handtusch drüber. Sollte ja alles warm bleiben und möglichst nicht austrocknen. Ausserdem wollte ich es dicht halten, allerdings lief immer mal was hinter den Ohren runter, so dass ich irgendwann mit Zellstoff zustopfte 🙂 Wie gesagt wollte ich eigentlich möchtlichst Sofafern Schulkram machen bin aber mit dem schweren Kopf irgendwann auf dem Sitzsack weggepennt. Ausgewaschen fand ich es erschreckend dunkel und die Wanne war auch ein Thema für sich, irgendwie muss die Erde schliesslich da wieder raus. Am überraschendsten fand ich, wie stark sich die Farbe im verschiedenen Licht verändert. Das erste ist im fensterlosen Bad mit Licht an, danach vorm Balkon und das dritte in der Sonne. Meine Wunschfarbe habe ich noch nicht, man sieht, dass es zuwenig rot hat…aber das kommt sicher! Ab und zu krabbelt es noch auf dem Kopf aber das liegt wohl an den Krümeln, die sicher noch nicht vollkommen weg sind. Meine Haare sind flauschig und glänzen, von den 200g sind sicher noch 50g übrig, die ich der anderen Tiefkühlfarbe beigeben werde. momentan bin ich also wirklich überzeugt.

Es gibt allerdings 2-3 Dinge, die mir niemand gesagt hat, wahrscheinlich weil sie zu offensichtlich sind, mich aber schon noch überrascht haben.

  1. Die angerührte Henna Matsche muss ja auf den Kopf…und das ist erstaunlich schwer! Hat sie schon mal jemand im Sand eingegraben oder hat ihr Kind Ihnen schon mal Sand auf den Kopf geschaufelt? Jawoll, ein Gewicht, dass mich nicht unterschätzen sollte.
  2. Henna färbt ja bekanntlich die Haare und die Haut, weswegen man immer die Farbkleckse wegrubbeln muss, damit es keine orangen Augenbrauen oder so gibt. Aber Henna färbt auch die verdammte BAdewanne, unsere hat nun künstlerisch wertvolle gelb-orange Flecken, hoffentlich geht das wieder weg, sonst muss ich da mit ner Putzaktion dran.
  3. Nasses Henna riecht. Manche sagen nach Heu, meins von gestern eher nach Matsche und Erde. Ist alles weggewaschen und getrocknet merkt man das kaum. Geht man allerdings zu mehrstündigen schweisstreibenden Sportkursen wie wir heute früh, fängt das Henna wieder enorm an nach Matsch zu riechen.

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