Bauchgrabscher

Manche Leute können sich einfach nicht beherrschen.
Gestern war Schulfest und ich habe als erstes Wort öfter „viel Glück“ als „guten Tag“ gehört. Am Anfang war ich irritiert und dachte sie wünschen mir und der Band für den späteren Auftritt alles Gute. Das hätte auch zum später folgenden „gratuliere herzlich“ gepasst, schliesslich war die Band toll!
Etwas unpassend waren jedoch die zwinkernden Blicke. Eine Mutter brachte es recht gut auf den Punkt indem sie mir die rechte Hand zur Begrüssung reichte *Handshake* und mit der linken meinen Bauch tätschelte. Es kostete mich viel Körperbeherrschung nicht wie ein erschrecktes Kaninchen nach hinten zu hüpfen. Anscheinend ist das aber ein gesellschaftlich durchaus anerkannter Brauch, so wie küssen unterm Mistelzweig, Geschenke an Weihnachten oder „Gesundheit“ wünschen wenn man niest. Bei der nächsten Gelegenheit war ich auf Hab-Acht und wich der tätschelnden Hand aus, indem ich jemanden auf der anderen Seite des Raumes grüsste, den ich schon vor 20 Minuten gesehen hatte.

Was soll denn so was? Und wer macht das bitte?
Ich zwicke Sie im Ausgleich ja auch nicht in ihre Speckröllchen und murmle: „Ahhh, und bei Ihnen gabs gestern wieder Pizza“, vor mich hin?

Drei von diesen Grabschern wich ich auf die ein oder andere Art aus, das braucht ganz schön viel Konzentration und Ausdauer. Dabei ist es ja noch gar nicht so melonig, dass da viel zum tätscheln wäre. Im September haben wir einen Elernabend…Na das kann ja was werden 🙂

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Eine Antwort zu “Bauchgrabscher

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