Keine Nachrichten…

…sind gute Nachrichten.

Ja, tatsächlich ist es hier wieder etwas stiller. Ich versuche meinen Zweitblog zu pflegen und der entspricht mir in meiner aktuellen Situation einfach mehr. Jetzt wo ich in Mutterschaft bin, gibt es eigentlich kaum etwas von mir selber zu erzählen. Mein ICH macht gerade irgendwie Pause (mit tausend Formularen, natürlich, wer könnte ohne Formulare?!). Momentan hat das kleine Würmchen meine ganze Aufmerksamkeit. So war das Spannendste heute, dass ich Müsli und Toast frühstücken konnte und es geschafft habe die Ablage vom letzten Jahr aufzuräumen *yeah*

In meinem Umfeld geht es heiss her. Da gibt es Bewerbungen, Urlaubspläne, Spontantripps, berufliche Neuorientierung, Pärchenkram, Selbstständigkeit oder einfach nur Schulalltag. Sorry, keins von den Feldern kann ich momentan bedienen (Auch  wenn mir im Alltag immer wieder Unterrichtsideen kommen, die ich aber mal aufschreiben muss, weil ich mich sonst nie daran erinnern kann!). Ich halte mich auch noch bewusst von der Arbeitsstelle fern. Meiner Meinung nach gehört es gerade nicht zu meinen Aufgaben zu wissen ob XY nun die Lehrstelle bekommen hat, wie schwer meine Vertretung es mit der Abschlussklasse hat oder wer nach meinem Wiedereintritt das Klassenlager plant. Das machen die mal fein ohne mich aus. Natürlich kommt dann auch immer der Gedanke, dass ich mich ja gerne einbringen möchte damit im neuen Schuljahr dann auch meine Wünsche berücksichtigt werden, aber da müssen wir wohl jetzt alle mal tief durchatmen und es so nehmen, wie es kommt.

Grosser Knackpunkt ist bei uns gerade der anstehende Jahrestag. Da bin ich immer so unkreativ und nun sind wir auch noch bei so ziemlich allen Bedingungen eingeschränkt, dass mir ausser „Abendessen kochen und TV gucken“ gerade wenig einfällt :p

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#12von12 Dezember 2016

Nachdem ich seit langem ein Lesefan bin, macht knisterbunt heute mal wieder bei #12von12 mit. Also mein Tag in 12 Bildern, die hier im Laufe des Tages aktualisiert werden.
Wie der Tag bei anderen Leuten so verläuft und was überhaupt #12von12 ist, erfährt man hier bei DraussennurKännchen. Ab 17 Uhr gibts dann da auch eine Liste mit anderen spannenden Leuten und ihren Tagen.

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  1. Der Tag startet mit einer schönen Tasse Tee. Warme Himbeere mit Honig, dazu fein frühstücken. Leider alles viel zu früh. Der Tag endete das erste Mal halb sieben und kurz vor acht kugelte ich mich aus dem Bett, da das aktuelle Buch ausgelesen war.
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  2. Das erste mal in meinem Leben gabs heute Akupunktur. Gespickt mit Nadeln eine halbe Stunde ausruhen und die Ruhe geniessen. Ob das alles wirklich was bringt oder irgendwie doch nur Kopfsache ist werde ich mal beobachten. Also ich versuche es.
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  3. Einige Zeit verbrachte ich an meinem Arbeitsplatz. Frustriert und wartend. Mein Opichen-Compi macht nämlich alle paar Minuten schlapp und lässt mich meine  Photoshop Sachen nicht bearbeiten. Leider ist er der einzige Computer auf dem unser CS4 *hust* noch läuft…die anderen sind zu modern dafür 🙄
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  4. Bei schnuffeligen 5 Grad fällt es einem gar nicht so schwer zu glauben, dass der Weihnachtsmarkt hier schon wieder abgebaut wird. Irgendwie kommt ohne Schnee gar nicht die benötigte Weihnachtsstimmung dafür auf. Also weg damit.
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  5. Das Mittagessen ist heute irgendwie selbsterklärend, jetzt muss ich mich nur noch aufraffen und alles lecker zusammenwerfen. Ausserdem gab es ein neues Buch für mich, das ich als Lektüre für unterwegs einplane. Darum wurde es gut weg gesteckt, weil es sonst ausgelesen ist, eh ich mich auf den Weg mache :p
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  6. Sorgen bereitet mir heute unsere Putzhilfe. Erst verläuft er sich unter einem Stuhl und dann ist seine Batterie alle. Das sind doch wohl nicht schon diese Alterserscheinungen?
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  7. In einem der Adventskalender wurde letztens gefragt was man in der Adventszeit so für  kuschelige Stunden braucht. Ganz klar: Sofa, Decke, gutes Buch, warmer Tee und Lichterkette haben mir gereicht.
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  8. Abendessen machen, bringt immer einen gewissen Saustall mit sich. Hühnchen und Salat waren aber relativ unaufwändig.
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  9. Abends treffen wir uns immer mit „The good wife“… Hach, Netflix kann so schön sein. ^^
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  10. Der Freund kämpft noch mit den Nachwirkungen seines Joggingabenteuers und kuriert seinen humpelnden Muskelkater auf unserem Sofa aus.
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  11. Es gibt momentan kein Foto, das meine Langeweile mehr ausdrückt als das Sofakissen. Vielleicht sollte ich mir ja tatsächlich das neue Programm anschaffen, das der Freund mir heute gezeigt hat.
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  12. Wir beenden den Tag, wie wir ihn angefangen haben. Mit einer guten Tasse Tee, Himbeer natürlich. Gute Nacht ihr Lieben.
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Girls just wanna have fun …

In den letzten Tagen hatten wir den langersehnten Deutschlandbesuch bei uns zu Hause. Es ist herrlich Freunde wieder zu treffen, sie man eh schon viel zu wenig sieht. Das passt vor allem auch auf die Lisa von Lisas Diarium (klick), die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen hatte. Meine ehemalige Klassenkameradin, die man jetzt als Kupfermond (klick, klick) kennt, macht sich nämlich selbstständig und hat als Künstlerin wahnsinnig tolle Ideen, Projekte, Bilder und andere Schätze unter die Leute gebracht.

Wir überliessen die Männer sich selbst und genossen ein paar exklusive Girlytage. Lecker essen gehen, gemeinsam was trinken und vor allem viel, viel quatschen. Es war herrlich mal wieder einfach über Gott und die Welt reden zu können. Über die gleichen Sachen lachen, reden, sich aufregen und einander einfach gut verstehen. Mädchensachen, Neuigkeiten, Lästern, Lachen und über unsere Männer austauschen, alles was so ein Mädchenwochenende braucht 💕

Jetzt weiss ich sogar, dass es in unserer Gegend so lustige Geocaching Sachen gibt, die man suchen, finden und manchmal sogar austauschen kann! Am Abend gab es lecker selbstgemachte Pita, Sekt für die Freundin und ganz viel trashige Fernsehsendungen.

Bis zum nächsten Mal liebe Freundin 🙂

Der Schüler als Sieb

Es ist sonderbar. Da bin ich mir  so sicher, dass ich mit den Schülerlein im letzten Jahr so böse Sachen wie Wortarten oder Aktiv/Passiv behandelt habe. Ich bin mir sogar relativ sicher, dass wir die Wortgrammatik bereits im 7. Schuljahr behandelt haben, schliesslich habe ich einen Lehrplan und eine Jahresplanung und so was alles. Wenn ich da nachgucke steht es dick und fett drin „Wortarten der Primar repetieren“ und „Pronomen vertiefen“ und „Partikel kennenlernen“. Wie sag ich das jetzt der 9. Klasse, die mich am Donnerstag anschaute wie eine vom Scheinwerferlicht geblendete Kuhherde? Es kann doch bei allem Verständnis für Sommerferien-Demenz nicht sein, dass mir hier in der stärkeren Gruppe (die sich für die Gymiprüfung vorbereitet) 10 Schüler gegenüber sitzen und so tun, als hätten sie davon noch nie gehört? Der J. hat sich sogar die ganze Pronomentabelle nochmals von mir kopiert, weil er nicht mal die Personalpronomen zusammengebracht hat.
Jawoll, da fängt man an an sich zu zweifeln. Gut, dass ich oller Messi noch die Prüfungen bzw. Dossiers der letzten Jahre eingelagert hatte. Der J. hat im ersten Jahr in der Pronomenprüfung 90% erreicht, im grossen Wortartentest im 2. Jahr immerhin 83%…und jetzt steht der vor mir uns meint, er habe davon noch nie gehört? Na denken die ich bin blöd?
Wo geht eigentlich das ganze mühsam erarbeitete Wissen in den Ferien hin? an den gleichen Ort wo die einzelnen Socken aus der Waschmaschine wohnen? In diesem Altern kann ich ja noch nicht mal alkoholbedingtem Absterben von Hirnzellen dafür die Schuld geben.

Nun jedenfalls schreiben wir diese Wochen einen Kurztest zu den Wortarten, in allen drei Klassenstufen. Ich freue mich schon darauf den zukünftigen Lehrlingen zu zeigen, dass die 7. Klasse mehr von Pronomen versteht als sie. Meine Damen und Herren, es wird Zeit die Nasen tiefer in die Bücher zu stecken statt hochnäsig als Abschlussklasse durch die Gegend zu stöckeln! (Auch die anderen beiden Jahrgänge sind nicht so berauschend aber die Abschlussklasse ist gerade auch sonst unmöglich…)

Ich sehe mich eigentlich als meistens netten oder wenigstens fairen Lehrer. Aber mit solchem Verhalten triggern sie einfach meinen inneren Saukerl! Da kann man ihnen auch mal zeigen wo der Hammer hängt. Schliesslich gibt es bei mir für „keine Leistung“ auch „keine Punkte“, wäre ja noch schöner. Nun ja,wir werden sehen…

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Schrankbeobachtungen

Die auf 13 Uhr angekündigten Schrankleute informieren uns, dass sie erst 13:45 da sind. Pünktlich 12 Uhr sitze ich parat (man kann ja nie wissen!) und beobachte einfahrende Autos. Wie so eine Rentneroma nur ohne Kissen am Fensterbrett, wir haben kein Fensterbrett.

14:15 Ich sehe das Auto! Hin, her, rangieren, ausladen.
14:41 Die Handwerker sind da. Das Material auch. Bohr. Schraub. Knall.
14:53 DAS soll mal mein Schrank werden? Sind die sich da sicher?
15:10 Wenn Handwerker „Hä?!“ machen und sich dann anfangen leise zu unterhalten, mache ich mir manchmal Sorgen.
15:12 Ich habe mir fest vorgenommen erst nachzugucken, wenns fertig ist. Egal wie laut es hämmert oder bohrt.
15:22 Die Handwerker haben die Schrankbretter vor meiner Badtür gestapelt. Ähm…Pinkelpause dann in einer Stunde?
15:28 So wie der neue Handwerker riecht, sind wir jetzt ein Raucherhaushalt.
15:32 Er pfeifft. Also der Nicht-riechende. Aber was er pfeift ist total unklar, klingt wie unter der Dusche?
Vor lauter Langeweile habe ich die Eispralinen aufgegessen. Irgendwas muss ich mit meiner Beobachtungszeit am Esstisch ja anfangen.
15:36 Oh sie bohren jetzt die Teile im Treppenhaus zusammen. Guten Tag Herr Nachbar.
Wie sie kichernd mit meiner Spiegeltür durch die Wohnung laufen. Kichern ist gut, oder? ODER?
15:41 Sie einigen sich gerade darauf, dass man die Türen schön und bündig montiert. Gab es da eine Alternative? Hätte ich auch mässig nett aber kreativ anwählen können?
15:45 „Wofür soll denn DAS sein? Ich bräuchte da doch eher so eine lange Gewindeschraube!“ „… Wie sehen denn die aus?“ „Na warte, ich schraub mal eine wieder raus zum zeigen.“ Schraub. Stille. Gelächter. ?!?
15:55 Es ist vollbracht!

Staunen, was für ein Monsterschrank. Aber er macht sich echt gut 😀

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Vom faulenzen

Wir hatten gerade Herbstferien. Ja ich traue mich schon „hatten“ zu schreiben, weil morgen leider der letzte Tag der Ferien ist und ich den für die Schule geplant habe.

Ein Lehrer hat ja aber keine Ferien sondern „unterrichtsfreie Tage“, darum darf man über so einen Korrekturtag nicht jammern. Diese unterrichtsfreien Tage gingen unglaublich schnell vorbei. Sowieso habe ich gerade das Gefühl , als würde die Zeit rasen. Wer hätte gedacht, dass in 9 Wochen und 2 Tagen schon Heiligabend ist? Haben wir doch gerade eben erst die dickere Herbstjacke aus dem Schrank gekramt und leicht melancholisch die ersten Kürbisse im Laden gefunden!

Das Highlight meiner freien Tage war der Wellnessurlaub mit dem Freund. Jawoll, so was kann man auch mit Männern machen und es war toll. einmal im Jahr gönnen wir uns so einen recht teuren aber dafür sehr luxuriösen Urlaub um wieder in bisschen Pärchenzeit zu haben und zu den „romantischen“ Momentan zurück zu finden. Wir fuhren also für fünf Tage in eine Suit mit Kamin, eigener Sauna, frei stehender Wanne, riesen Balkon und übergrossem Flauschbett. Rein theoretisch wäre es auch nicht nötig gewesen in diesen Tagen auch nur einen Fuss vor die Hoteltür zu setzen. Frühstücksbüffet, Restaurant mit 5-Gänge Abendessen, eine Lounge für Kuchen und Cocktails, eine Saunabereich, verschiedene Pools, ein Fitnessangebot und natürlich der Wellnessbereich für Massagen…alles dabei. Hach, schon wenn man dran denkt werden die Gedanken an sich richtig faul.
Also wir haben den Urlaub komplett genossen und tatsächlich trotzdem jeden Tag einen Grund gefunden kurz vor die Tür zu gehen. Etwas Bewegung, ein paar Gespräche zur Zukunft, den Herbst geniessen und in der Sonne Fotos machen. Hach ja.

Ansonsten verbrachte ich vor und nach dem Urlaub viel Zeit in diversen Möbelfachgeschäften, dafür ist fast unsere ganze To-Do Liste jetzt abgearbeitet. Dazu kommt, dass ich in letzter Zeit wieder echt schlecht schlafe und so jede Kleinigkeit plötzlich ermüdend oder anstrengend finde. Hoffentlich legt sich das wieder, wenn der Körper sich an das graue Herbstwetter gewöhnt hat.

Heute kommt erst mal der Schrank, das wird DER Tag schlechthin, hoffe ich.
Am Dienstag kamen ja bereits die Badmöbel allerdings müssen die bis morgen noch mal geändert werden und ich habe heute ein vergessenes Teil beim Möbelschweden nachkaufen müssen, also noch nicht so weit wie erhofft. Neu werden heute noch zwei Miniregale an die Wandmontiert und dann sollte endlich mal fertig sein mit dem handwerken 🙂

 

Doch kein Schrank

Ich bin enttäuscht.

Vor gefühlten tausend Wochen waren wir ja besagten Schrank kaufen. Seit gefühlten 100 Tagen leben wir jetzt aus dem Koffer dem Gästezimmer. ein Gästezimmer in dem nicht nur unsere Kleidung, sondern auch Bettlaken, Handtücher, Badkram, Jacken, Ballkleider, Winterzeug und Umstandsmode lagert. Überall, ich schrieb hier schon darüber.

Heute rief ich das Einrichtungshaus an, weil ich wissen wollte auf wann die Lieferung unseres Schrankes erfolgen würde. Ich habe jetzt Ferien (YIPPIE!) und wollte nicht jeden Tag zu Hause auf den Möbelwagen warten, sondern auch andere Dinge unternehmen.
Die nette Dame war sofort am Telefon und hatte schwupp di wupp unsere Angaben gefunden.
„Merkwürdig, dass man uns noch nicht kontaktiert habe…“
– Hmm, ja das dachte ich auch, darum rufe ich an.
Im Vertrag sei KW41 vermerkt mit der Notiz, dass wir einige spezielle Tage nicht erreichbar wären.
– Hmm, ja und KW42 ist nächste Woche, darum rufe ich an.
Eigentlich sollten die Möbelleute uns anrufen, damit wir an dem Termin auch vor Ort sind. Sonst bringt die Lieferung ja nichts.
– Hmm, ja das war der Plan, darum rufe ich an.

Lange Rede kurzer Sinn: Aus irgendwelchen Gründen war unsere Lieferung eine weitere Woche aufgeschoben wurden. Sogar schon mit Datum und Uhrzeit, aber eben ohne uns Bescheid zu geben. Sie bot mir an, da mit den Verantwortlichen zu sprechen und etwas zu schieben. Tschja, das ging nicht. Niemand schiebt. Sie gehen einfach davon aus, dass wir auch in KW42 zu Hause und verfügbar sein.

Ja ich bin empört und ja, vor allem bin ich enttäuscht. Wir blechen viel für den Schrank, die Lieferung und extra noch die Montage. Der Termin war in der Kaufabmachung fixiert und ich habe mich darauf verlassen. Stellen Sie sich vor wir hätten (nur wegen der erwarteten Lieferung) jetzt Urlaub in der KW 42 gebucht, weil wir in der KW41 ja zu Hause sein müssen? Schöner Mist, hätten sie dann vorher geliefert? Hätten wir noch mal vier Wochen warten müssen? Hätten die unsere Stornierung übernommen?
Hätte, hätte…ich bin sauer. Habe ich mich doch so sehr darauf gefreut den Schrank ein zu räumen (Mädchending), nicht mehr auf dem Boden nach sauberer Wäsche zu suchen (Teeniding) und mein Gästezimmer wieder zu haben (krank und so).
Meiner Meinung nach müssten die sich an die Abmachung halten, hat ja auch nicht jeder Ferien und kann dann eben in der nächsten Woche einen Tag frei halten. Andere müssen frei nehmen, das vorher eingeben und dafür einen Arbeitstag opfern.

Ach kack.

Ich will meinen Schrank ihr Dumpfbacken vom Laden!

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