Mein Leben ohne Schrank

Im Moment haben wir einen begehbaren Kleiderschrank. Eigentlich gar keine so schlechte Situation sollte man meinen, schliesslich wünscht sich das doch jede Frau, oder? Nun ja, so begeistert bin ich nicht, schliesslich hatte ich bis vor kurzem noch einen Schrank im Schlafzimmer stehen. Einen komplett eingeräumten Schrank, muss ich wohl dazu sagen.

Nun hat der Herzfreund einen Bruder, der etwas jünger ist und sich nun auf den Weg zur Uni macht. Das brachte den Kauf von vielen Möbel mit sich und wir haben ihm unseren, doch schon recht geräumigen, viertürigen PAX angeboten. Nun haben wir das nicht einfach so gemacht, schliesslich müssen auch unsere Sachen irgendwo drin wohnen. Aber wir haben beim Umstrukturieren des Schlafzimmers beschlossen, dass wir einen neuen Schrank bräuchten. Wegen Platz, Spiegel, Türen und überhaupt. Da sich nun die Frage stellte, ob wir den „alten“ Schrank kostenpflichtig entsorgen wollen, kam uns der Umzug vom oben genannten Bruder gerade rechtzeitig. Eine kurze Besichtigung, ein Abgleich mit dem Grundriss, Absprache mit dem Umzugsauto und einem Helfer zum ab/aufbauen später war der Schrank weg.

Übrig blieb uns ein Zimmer voller abgelegter und halbwegs sortierter Klamotten und ein leerer Platz im Schlafzimmer. Der Knackpunkt ist nämlich, dass unser Schrank erst in zwei Wochen hier eintrifft, unser Schrank ist aber schon seit einer Woche weg.
Mittlerweile habe ich aber keine Lust mehr meine Sachen jeden Morgen vom Sofa aufzusammeln. Gerade jetzt wo man doch die Wintersachen langsam vor kramt und die kurzen Kleider wieder im Hintergrund stapelt. Ausserdem kommen die Umstandsklamotten dazu, die auch irgendwo ihren Platz brauchen. Überall liegen Sportsachen, Leggins, Sommerhosen, Pullover, Strumpfhosen, Socken, Jacken, Tshirts, WGT Sachen, Polyballkleider, Hemden, Blusen, Jeans und Co. Also, ich möchte meinen neuen Schrank, begehbarer Kleiderzimmerschrank hin oder her!

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Ohlala

Licht, Scheinwerfer, Musik, Nebel, Glitzer, Konfetti und eine Manege mit tollen Künstlern. Das ist es, was ich mir als Kind immer unter einem richtig tollen Zirkus vorstellte.

Gestern waren wir beim Ohlala in Dübendorf und haben genau das erlebt. Es war ein herrliches Erlebnis! Natürlich war da viel mehr Erotik und nackte Haut als ich es mir in meinem Kinderzirkus vorgestellt hatte, aber gerade das hat es für uns Erwachsene ja so spannend gemacht :p

Anmutig, kraftvoll, sinnlich aber auch wahnsinnig lustig sind die Gedanken, mit denen wir aus der Show kamen. Dort waren Artisten an freischwingenden Polstangen, die sich mit unglaublicher Kraft und Eleganz in den verrücktesten Figuren ergingen. Ein bekloppter „Clown“ der sich als Feuerspucker probierte und dabei wild das Publikum beleidigte. Sowieso bin ich ja eigentlich Fan von Artisten. Was die alles können und wie viel Arbeit in den kleinen Darbietungen liegt, fasziniert mich immer wieder. So auch das Paar, das sich an einer Art Trapez gegenseitig durch die Luft warf! Unglaublich zu was der menschliche Körper fähig ist…und das sage ich als jemand der beim Schuhe zubinden stolpern kann. Es gab so viele tolle Sachen, dass ich gar nicht über alle schreiben kann oder will. Los Leute, schaut es euch selber an!

Ein Highlight der Darbietung war die Lifemusik. Eine Band und ein unglaublich guter Sänger, der sich in schwindelerregenden Highheels und verrückten Dragqueen-Klamotten durch die Vorstellung arbeitete. Sie waren für so viel der Stimmung verantwortlich und lieferten auch gerne Gänsehautmomente.
Zum Gesamtpaket Ohlala gehört aber auch ein bisschen vorglühen. Hier kann man in stilvoller, eleganter und natürlich erotischer Umgebung erste Snacks geniessen oder feine Sachen an der Bar testen. Die Schauspieler zeigen erste kleine Stücke vor und überhaupt ist alles bezaubernd! Zusammen mit der anstehenden Aftershowparty (wild uns sexy) ist die Veranstaltung ein Garant für einen grandiosen Abend, egal ob mit den Mädchen, dem Partner oder jeder anderen aufgeschlossenen Begleitung.

Ich fand das „Ohlala“ eine gelungene Vorstellung, die unbedingt Wiederholungspotential hat! Schon jetzt freue ich mich au den siebten Akt im neuen Jahr, schliesslich ist Ohlala jetzt auch international angekommen und wird doch sicher eine weitere Vorstellung auf die Beine stellen. Ich bin dabei!

Die Einen und die Anderen

Es gibt Kollegen die machen einem das Leben einfach unnötig schwierig.

Da geht man noch vor den Sommerferien aufeinander zu, macht Ausflüge aus und versichert sich der Klasse bzw. Mitarbeit des anderen. Es gibt Email Bestätigungen, einen Eintrag im schuleigenen Online-Kalender und nach den Sommerferien eine Bekanntmachung im Jahresplan der Lehrer. Nichts Aufregendes und nach fünf Wochen ist es nun so weit.

Nur der vollständigkeithalber machte ich mich heute mit der Elterninformation auf den Weg zu meinem Mitspieler. Ganz zuvorkommend wollte ich die schon fertige Elterninformation für seine eigene Klasse anbieten, kostet ja schliesslich alles Zeit und Nerven und …naja, in meinem eigenen kleinen Kontrollwahn wollte ich sicher gehen, dass alle infos raus sind. Ich gebs ja zu. Zum Glück, muss ich sagen!
Nein, von der Veranstaltung wisse er nichts mehr. Das könne ja nun nicht sein. …fünf Minuten später: Ah die Veranstaltung, ja die habe er wohl gar nicht im Kalender gesehen. Und überhaupt kann seine Klasse nicht mitkommen, sie sind zu stark im Stoff hinterher und haben morgen bereits einen Ausflug. Bitte, danke, aber ich könne doch alleine gehen.

Tschja, nur schade bezahlen wir einen Kurspreis, der sich nicht ändern nur weil plötzlich 50% der Teilnehmer abspringt! *Es folgt ein dezent unterdrückter Wutanfall, der sich gar nicht in sinnlosem hin und her rennen und vor sich hin murmeln äusserte*

Mein grösster Dank geht nun an die Kollegin, die ich 5 Minuten nach Schulschluss abfing und der ich mein Dilemma vor die Füsse spucken konnte. Ohne Rücksicht auf Verluste sprang sie sofort in die Breche, verkaufte mir ihre Seele ihre Klasse und rettete meinen Tag.
Das sie dabei von einem bereits organisierten, geplanten Ausflug profitiert an dem sie nur Aufsicht statt referierender Lehrer ist, war sicher irrelevant.

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Lagertag IV -Grillen und Ziegen

Das Bergfest ist um und uns schwinden plötzlich die Lagerleiter. Leiterin I verschwand ganz nach Plan am Mittwoch Morgen – da warens nur noch 6. Leiter II kam bereits angeschlagen zum Montagstreffpunkt und erkrankte bis Wochenmitte schwer – da warens nur noch 5. Leiter III wollte planmässig am Donnerstag Nachmittag abreisen, hiesse eine Nacht und den Abschlusstag zu 4. Leiter IV bekam noch im Lager einen schweren familiären Notfall und musste notgedrungen Donnerstag Nacht abreisen – man sieht noch drei leicht grünliche Leiter vor der versammelten Oberstufen. Nunja.

Zäh wie alte Schulbücher zogen wir user Programm trotzdem durch. Die Schüler waren schon verwirrt genug davon, dass alle Lehrer die Flucht zu ergreifen schienen. Mit Google Maps, Telefonnummern, neuen Gruppeneinteilungen (nur noch 2 möglich) und einem guten Berg an Schokolade bewaffnet stellten wir uns dem Tagesprogramm. So Wanderten wir ein wenig, fuhren mit 30 Minuten Verspätung Zug, Wanderten weiter (erst in die falsche Richtung), liefen quer über eine Passstrasse und standen schliesslich knietief am Ursprung des Rheins. Hier bekamen wir nach einem zünftigen Lagerfeuer eine Einführung in die Geologie der Region und versuchten uns dann am Goldschürfen. Glitschige Steine, klettern, bücken, kalt werden und noch Schüler beaufsichtigen ist ja, wie bereits oft genug erwähnt, momentan nicht meine beste Leistung. Also war ich froh über einen Kollegen, der seine ganzen Pläne kurz beiseite schob, um mich bei dieser Aktion nicht alleine zu lassen. Danke, auch deiner Familie.
Die andere Gruppe (wir hatten Mittags getauscht) war so lange Baden und bereitete die bigbigParty für den Abend vor.

Zwar hatten wir nach ein paar Stunden kein kaum (mikroskopisch grosse Fitzelchen) Gold gefunden, dafür aber frei grasende  Ziegen gestreichelt, bevor diese die wild kreischenden Mädchen zurück in den Fluss trieben. Was für ein Schauspiel! 🙂

Die Party war nicht so der Bringer, dafür waren wir ein paar Stunden davor (zum dritten Mal?) Grillen und Lagerfeuer machen. Die sonst sooooo erwachsenen Schüler assen mit den Fingern, spielten im Wald verstecken und sammelten Stöcke. Auch mal schön.

Lagertag III – Ruhe und Strafmassnahmen

Habe ich gestern geschrieben, dass die Kinder langsam ruhiger werden, haben wir heute beim Frühstück einen neuen Ruhepegel aufgestellt. Nach zwei Nächten heimlich möglichst lang wach sein, sind die meisten zu müde für Ihr Müsli. Da heute die grosse Wanderung ansteht müssen sie sich aber trotz teilweise grünen Gesichtern mit ihrem Lunchpaket beschäftigen. Jene die sogar auf den täglichen Schokoriegel verzichten, kann man leicht als die aktivsten Mitglieder der Nachtparty entlarven.

Situationsbedingt bleibe ich mit den Invaliden, kranken und Simulanten beim Lagerhaus. Mal schauen was der Tag heute noch bringt.

Nach einem überraschend ergiebigen Mittagsschlaf und einem kleinen Spaziergang waren wir fit genug für das Abendprogramm. Dabei quizten wir uns durch allerhand Fragen von alltäglich bis absurd. Vorher verlies uns aber ein guter Teil des Lagertruppe und ein Teil des Leiterteams, da sie sich an eine Draussen-Übernachtung wagten.
Dabei sei einmal gesagt: „Shame on you, Eltern!“ Wie kann ich mein Kind zu einer Outdoor Übernachtung anmelden, es aber nur mit einem Pyjama losschicken? Wo waren die Isomatten, langen Jogginganzüge, Socken, die dicken Schlafsäcke oder Taschenlampen? Meine Güte, es ist September! Zwar ein warmer sonniger September aber in der Nacht, auf dem Berg, ohne Zelt IST ES SEPTEMBER!
Gut hatten wir vorsorglich immerhin ein paar Zeltplanen besorgt, die wir runter die Zelte legen wollten, so dass manche Kinder nun unter einem Zeltdach schliefen (wie so eine Bude, die man unterm Tisch baute) manche diese jedoch als Schlafunterlage brauchten (also Gras, Plane, Kind, freier Himmel…).
Alle (kein Kolateralschade, puuuh) kamen recht durchfroren, übernächtigt aber mit wahnsinnig guter Laune wieder. Auf dem Platz gab es in der Nacht Lagerfeuer, laut grölende und von den Bergen hallende Gesänge, Marshmallows, Lehrer die den „Depp“ (??) tanzen lernten und neue Kontakte zu neugierig vorbei schauenden fremden Schulklassen.

Leider mussten wir uns aus den ein oder anderen Gründen auch von den ersten Lagerteilnehmern verabschieden. Kinder können manchmal auch doof sein.

Gute Nacht

Lagertag II – klettern und bauen

Der heutige Tag startete gut. Deutlich leiser und spürbar müder als gestern starteten unsere Kiddies in den Morgen. Sie taten so als hätten sie 22:30 tatsächlich geschlafen und wir taten so als würden wir sie nicht halb tot rumhängen sehen.

Gleich nach dem Frühstück ging es in den seilpark oder zum seifenkisten basteln. Mir fällt nichts anderes dafür ein, es geht darum ein schwimmfähiges und tragfähiges Flossding zu bauen auf dem sie dann möglichst lange und ohne absaufen durch den Kanal schippern. Wir schlossen den Tag gestern offiziell mit einer Knieverletzung (bandagiert), einmal Bauchweh (Tee und Ruhe),einem angeschlagenen Zeh, einem rausgefallenen Milchzahn und „ich habe Rücken“. Wie man merkt bereiten sich unsere Kinder auf ihre Art und weise auf den grossen Wandertag vor. Ich hoffe nur, dass ich dann nicht mit 58 Schülern im Haus Sitze während sich nur 2 Leute auf den Weg machen…wir beobachten die Entwicklung. Heute früh kam ein angeschlagenes Auge (der Weg zum WC ist wohl voller Tücken), einmal Höhenangst (seilpark!) und einmal Heimweh dazu. Solange wir uns nicht wiederholen bleibt es also spannend.

Zum Tagesabschluss gönnen wir Lehrer uns noch eine Partie Minigolf, angefeuert von den Rufen und Sprechchören der Kinder auf Ihren Balkonen. Meine mieserable Leistung reicht immerhin für einen dritten Platz und die spöttisch Kommentare der Kollegen habe ich mir gut gemerkt 😉

Wie gehabt ist das Essen im Lagerhaus sehr fein und kindgerecht. Vor dem Abendprogramm gab es dann noch eine Aktion auf die ich gerne verzichtet hätte. Eines der Kinder übergab sich noch mitten im Schritt quer durch sein Zimmer, nur um nach einem erzwungenen Aufenthalt in der Dusche quietschfidel wieder draussen Sport zumachen während wir putzten. Puh war das übel.

Kurz gesagt: Die Sonne scheint, Minigolf und Tischtennis werden bespielt und die Zimmer sehen bereits aus wie von Teenagern bewohnt. Also ein ganz normaler Lageralltag!

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Lagertag I – Ego streicheln

Es ist nass, kalt, grau und um acht. Ein ganzer Haufen Jugendlicher blinzelt uns verschlafen aus einem Berg von Taschen, Koffern und Rucksäcken an. Nach einigen aufmunternden Worten und letztem Raport machen wir uns auf zum Abenteuer Klassenlager. Wir starten frisch und voller Energie mit einem sprühten Gleiswechsel zwei Minuten vor Zugabfahrt. Kein Ding daran sind wir mittlerweile gewöhnt, alle wie die Entchen vor uns her treiben und Von der 12 auf die 33 stürmen. Kurze Absprache mit dem Schaffner ( wo ist unser reservierter wagen?) und prompt kommt die nächste Durchsage, der Zu fährt doch auf der 12!! Also alle Häschen einsammeln und los scheuchen, die Zeit läuft. Vor zum ersten Wagen, alle rein, alles besetzt?! Hilfloser Blick zum Schaffner und ihm nach in den vierten Wagen. Natürlich nicht durch den Zug sondern alle raus, Koffer ausladen und dann alle wieder rein. Herrlich. Verschwitzt und nur mässig gut eingestimmt starten wir mit knapp 10 Minuten Verspätung. 

Die Zugfahrt kommt mir kürzer vor als die Male davor, liegt wohl an den Velo-Katastrophen. Kaum im fahrenden Zug kommt nämlich besagter Schaffner und erklärt uns, dass er mit Velos im Wagon gar nicht fahren dürfte. Wegen uns hätte er einen Zugausfall melden müssen…wer macht denn bitte so was? Wohlgemerkt wegen einem Velo, seinen Tipp das ganze Ding auseinander zu nehmen damit er uns nicht büssen muss, ignorieren wir todesmutig. 

Umsteigen 1 verläuft nicht weniger hektisch, im strömenden Regen rennen wir auf unser Gleis und quetschen uns zu zwei weiteren Klassen in den Zug. Unnötig zu erwähnen, dass wir und die Koffer hier kaum genug Platz hatten, im Gang durften wir aber nicht stapeln und mussten der Schafnerin zeigen, dass wir alles wegräumen, die Frage war „wohin?“

Umsteigen 2 könnten wir uns schenken. Mit den 10 min Verspätung + 8 min beim Umsteigen war unser Anschlusszug weg. Also standen wir 45 min klappernd und schlotternd im Regen und versuchten uns an warmen Gedanken. 

Zug drei war zwar wieder eng aber das waren wir bereits gewöhnt. Allerdings erwiesen sich die 25 Minuten Fussweg vom Bahnhof zum Ferienhaus als Herausgorderung weil der Regen inzwischen deutlich zugenommen hatte und wir nun klitschnass, mit quietschenden Schuhen und tropfenden Haaren unsere Taschen Schultern mussten. Erst 13 Uhr errichten wir, tropfend wie ertrunkene Ratten unser Lagerhaus. 

Zimmer verteilen, Gruppen machen, Ingos geben und Zimmer beziehen. Schon 14 Uhr ging das Programm weiter – was ich erst mal um 5 Minuten verschlief. Nunja. Tanzen stand für mich auf dem Plan, in meinem aktuellen körperlichen Status eine Herausforderung, so dass ich mich mehr als Hilfskraft und ruheschaffendes Element sah. Leider sagen das die übriggebliebene. 32 Kinder nicht so und zappelten entweder haltlos herum, schubsten sich gegenseitig oder brüllten ihre Meinung durch den Raum. Die Neuste Beleidigung ist heute „He alter, tu nicht so schwanger!“ Wobei alle Beteiligten peinlich berührt gucken wenn man sie hört 😆

Die grössten Mimosen sind allerdings die Lehrer selbst. Lass mich ausreden. Fall mir nicht ins Wort. Ich bestimme gerade. Sprich nicht so mit mir vor den Schülern. Deine Organisation ist doof. Ich fühle mich übergangen. Das müssen wir heute noch im Team klären. Warum entscheidest du das so? Ich fühle mich dabei benachteiligt. Das mache ich nie wieder. …blablabla. Hier muss nun versöhnungsarbeit gleistet werden und jedem einzelnen ein wenig Zeit geopfert werden für Sorgen, Nöte oder einfach nur kleine Wehwehchen. 

Lehrer sind eben doch nur Menschen und manchmal einfach nur sensibel 😝